Bet-At-Home nicht sicher, ob 2019 so erfolgreich wird wie 2018 flag

James Johann | 13-03-2019

Deutsche Wettmarke ordnet das Erfolgsjahr 2018 einLaut der offiziellen Spielerplattform des Frankfurter Unterhaltungsriesen bet-at-home AG ist „das Leben ein Spiel mit bet-at-home.com.“ So einprägsam und frech der Slogan und die Pointe und so offensichtlich optimistisch der allgemeine Ausblick seitens des Betreibers auch sein mögen, das Unternehmen rechnet nun mit einem Jahr, das sich möglicherweise nicht ganz so gut entwickelt wie das Geschäftsjahr 2018.

Zu den wahrscheinlichsten Gründen für die gedämpfte Erwartungshaltung bei EBITDA und Umsatzerlösen gehören marktspezifische Herausforderungen, die derzeit in vielen europäischen Märkten außer Kontrolle sind. Dazu zählen Volatilität und branchenweite Unsicherheiten hinsichtlich Regulierungsbehörden und des Umfangs ihrer Befugnisse; die Entscheidung Großbritanniens, seine Ehe mit der Europäischen Union offiziell zu beenden, höhere Steuern, höhere Glücksspielabgaben und Höchstwerte bei Wettgebühren.

2018 war ein Rekordjahr

Im vergangenen Jahr 2018 verzeichnete die bet-at-home AG Rekordumsätze und das höchste EBITDA in der Geschichte des Unternehmens. Es wurde eine Rekordzahl von Einsätzen getätigt und zum ersten Mal überhaupt haben diese das Wettvolumen von 3 Milliarden Euro überschritten.

Aggressive Werbekampagnen und intelligente Marketing-Taktiken wurden rund um den Mai letzten Jahres eingesetzt. Diese erfüllten ihren jeweiligen Zweck eindrucksvoll und effektiv. Das Marketing spielte eine entscheidende Rolle bei der Etablierung der Markenbekanntheit des Buchmachers während der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Viele Betreiber verzeichneten während der Weltmeisterschaft steigende Umsätze und dieser Effekt hielt teilweise sogar noch einige Zeit nach der Weltmeisterschaft an.

Performance kann sich bislang sehen lassen

Der Konzerngewinn enttäuschte die im Jahr 2017 festgelegten Erwartungen keineswegs. Und das, obwohl die Wett- und Gaming-Einnahmen leicht rückläufig waren, was auf die bereits erwähnten Herausforderungen zurückzuführen ist.

Vielleicht wird alles ein gutes Ende nehmen, aber es bleibt noch abzuwarten, wie sich die Märkte im Jahr 2019 entwickeln. Von vergangenen Erfolgen kann die Performance eines Unternehmens nicht ewig zehren und wenn man sich auf den Rekorden des Jahres 2018 ausruht, reicht das möglicherweise nicht aus, um die hohen Erwartungen für 2019 zu erfüllen.

Investoren wurde empfohlen, die Füße still zu halten, während sich die Branche auf die Navigation durch raues wirtschaftliches Fahrwasser in Europa vorbereitet.

Quellen:

https://www.sbcnews.co.uk/