Online-Glücksspielanbieter bekommen die italienische Zulassung flag

James Johann | 15-02-2019

ADM stellt italienische iGaming-Lizenzen ausLaut der neuesten europäischen Casino-Nachrichten hat die italienische Glücksspielregulierungsbehörde Agenzia delle dogane e dei monopoli (ADM) nach einem langen und von quälenden Verzögerungen geprägten Prozess Konzessionen für die Einführung und Bereitstellung von Online-Glücksspielen erteilt.

Die ADM veröffentlichte zu Beginn der Woche eine Liste der glücklichen Betreiber, denen die Genehmigung erteilt wurde, auf dem lokalen Markt tätig zu sein. Die Liste enthält 66 zugelassene Bewerber, deren Lizenzen nun bis zum 31. Dezember 2022 gültig sind.

Der lokale Betreiber Lottomatica sowie einige lokale Tochterunternehmen von namhaften internationalen Unternehmen wie GVC Holdings, bet365 und The Stars Group waren auf der Liste vertreten. Die ADM erteilte auch vier anderen Unternehmen Konzessionen. Diese Betreiber werden jedoch aus Gründen, die die Glücksspielbehörde nur den Lizenznehmern selbst offenbaren will, mit Vorbehalten behandelt. Die vier in Frage stehenden Unternehmen sind SRL, Spati, Sogno Di Tolosa, Scommetendo und Universal Solutions SRL, die bekanntermaßen Teil der Online-Marke Betium sind.

Einigen Bewerbern wurde der Zugang verweigert

Zu den Unternehmen, denen keine Konzession erteilt wurde oder die ihren Antrag auf Teilnahme am italienischen Online-Glücksspielmarkt zurückgezogen hatten, gehören Piper Limited, Betclic Limited, Rabbit Entertainment Ltd (Eigentümer von Lapalingo und dem Lord Lucky Casino) und Lottomatrix Operations Limited.

Italiens langer Lizenzausstellungsprozess

Der Lizenzausstellungsprozess für Online-Glücksspiele in Italien war langwierig und wurde durch zahlreiche Verzögerungen behindert. Der Lizenzausstellungsprozess sollte eigentlich bereits im Herbst 2017 beginnen. Die ADM nahm jedoch erst ab Januar 2018 Anträge von Interessenten an. In Erwartung eines starken Interesses von lokalen und internationalen Unternehmen wollte die ADM ursprünglich 120 Konzessionen für die Bereitstellung von Online-Diensten vergeben. Bis zum Abschluss des Antragsverfahrens waren jedoch nur 80 Anträge von ungefähr 70 Betreibern eingegangen. Die Konzessionen sollten bis Ende 2018 an erfolgreiche Bewerber vergeben werden, die ADM konnte die Frist jedoch nicht einhalten.

Die Verzögerungen kosten Italien Millionen an Einnahmen

Basierend auf den ersten Prognosen der italienischen Aufsichtsbehörden, die auf ein enormes Interesse von lokalen und internationalen Betreibern stoßen, hätte der Staat 24 Millionen € von seinen Antragstellern erhalten können, da der Preis für eine Lizenz zur Bereitstellung von Online-Diensten normalerweise bei 200.000 € liegt. Doch infolge des langwierigen Antragsprozesses steht dem Staat nun aus eigenem Verschulden deutlich weniger Geld zu. Der Gesamtbetrag der Lizenzgebühren beläuft sich jetzt auf lediglich 13,2 Millionen €.

Quelle:

https://www.casinonewsdaily.com