Saarlands LMS irritiert über Glücksspiel-Werbung flag

James Johann | 30-09-2019

Aufregung über Glücksspielwerbung in Deutschland Deutschland kämpft weiter darum, ein Gleichgewicht im Bereich der verantwortungsvollen Glücksspiele zu finden. Die jüngste Entwicklung ist, dass das Land Schleswig-Holstein erneut für seine „unkonventionelle“ und entschieden fortschrittlichere und liberalere Herangehensweise an die Glücksspiel- und Wettbranche des Landes und insbesondere an die nationale Werbepolitik eintritt.

Die bundesweite Regulierungsbehörde für Werbung im Saarland (LMS) wirft dem Land nun vor, bei der Werbung für Glücksspiele und Wett spiele und Dienstleistungen keine ordnungsgemäße Werbepolitik einzuhalten. Die LMS hat den lokalen Betreibern und Sendern vorgeworfen, auf nationale Kanäle abzielen zu wollen, obwohl die angebotenen Spiele und Dienste nur im Bundesland Schleswig-Holstein legal sind.

Laut LMS betrügt der Staat

Die LMS ist darüber hinaus sehr bestürzt darüber, dass die schleswig-holsteinischen Betreiber ihre Spiele und Dienste zu Fernsehzeiten und in Medien veröffentlichen, die häufig von Minderjährigen frequentiert werden. Laut LMS des Saarlandes missachtet das Land ständig die Gesetze und Vorschriften des Landes und sollte auf seinen teuflischen Spuren gestoppt werden.

LMS warf dem Staat und seinen Betreibern auch vor, die mit Spielsucht verbundenen Gefahren nicht zu berücksichtigen. Die Aufsichtsbehörde hat Deutschland fast wortwörtlich vorgeworfen, dass das Land gezielt auf Spieler zielt, die zu spielsüchtig sind und auf Sport wetten, um jemals aufzuhören zu können.

Ein Land in Rebellion

Die Anschuldigungen werden in einer sehr unbeständigen Zeit an der deutschen Glücksspiel- und Wettfront laut. Das Land wurde vor nicht allzu langer Zeit von der Europäischen Kommission nach der Vorlage des Entwurfs des dritten geänderten Glücksspielstaatsvertrags einer heftigen Gegenreaktion und verbalen Prügelstrafe unterzogen.

Die Kommission hatte Deutschland angeblich als Antwort einen sogenannten „blauen Brief“ zugestellt, in dem die verschiedenen Aspekte des Gesetzesentwurfs umrissen waren. Die Kommission hält die Probezeit für die erstmalige Erteilung von Betreiberlizenzen für viel zu kurz und hat erklärt, dass der vorgeschlagene Zeitrahmen keinen Raum für eine ordnungsgemäße Bewertung und Überprüfung lässt.

Der deutsche Staat hat nach der Bekanntgabe des Inhalts des EU-Schreibens größtenteils eher unwissend gehandelt und scheint keine Pläne zu haben, sein vorgeschlagenes Vorgehen neu zu bewerten.